Caribe shuttle

imageDu stehst da in der der prallen Sonne, Avenida 67, im Irgendwo, es ist entsprechend heiß und du erinnerst dich an all die ausdruckslosen Gesichter am Straßenrand, die gleichmütig auf den Bus warteten ohne zu wissen wann er kommt.
Ein Kleinbus stoppt, der Fahrer hält uns einen Zettel hin auf dem wir unsere Namen finden. Die Karre ist mit 8 Personen vollbesetzt und schunkelt über Schlaglöcher und schmale Brücken, durch die Berge und an endlosen Bananen-Plantagen entlang nach Sixaloa.
Ausreisegebühr im Cafe bezahlen, dannimage anstellen fürs Pass-Stempeln, dass der junge Beamte mit Knopf im Ohr im Rhythmus seiner Musik erledigt, weiter warten, dann mit vollem Gepäck zu Fuß über die alte Eisenbahnbrücke, über morschen Balken auf denen Gras wächst und lose Bohlen liegen.
In Panama angekommen erst in ein kleines Büro in dem 2 Männer an einem Tisch sitzen, der eine kassiert 3$, der andere klebt dir dafür ne Marke in den Pass, jetzt noch die Einreisebehörde hinterm Duty-free finden, wieder nen Stempel und ab in den nächsten Bus.
Nach Passkontrolle auf offener Straße geht’s durch Plantagen und grüner Üppigkeit, vorbei an ärmlichsten Hütten bis wir vor einer Hütte anhalten, die sich als Bootshaus entpuppt. Wir sind sofort umschwärmt von Panamesen, die alle nach dem Gepäck greifen und pausenlos quatschend „super deals“ anbieten, alles für nen Dollar tip.
Das Boot ist schmal und jede Welle ist wie ein harter Schlag in den Magen, aber auch das geht vorbei und wir sind schließlich angekommen in Bocas del Toro.

2 Kommentare

  1. I love your photos.

  2. schön geschrieben!

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