Neiva

Mit einer ½ h Verspätung gestartet kommt der Kleinbus nur schleppend und rumpelnd im dichten Stadtverkehr voran. 2 Fahrer befördern 6 Gäste, also reichlich Platz für jden und die Beinfreiheit ist traumhaft. Sobald der Wagen steht ist er von Händlern umringt, die Wasser, Chips oder Früchte anbieten, oder ungefragt die Scheibe putzen.

Wir brauchen 1 h bis an den Stadtrand von Bogota wo die Wohnhäuser auf Putz verzichten, so dass rote Ziegel die Hügel farblich beherrschen, gesprenkelt nur mit etwas Grün. Hier stehen Reihenhäuser dicht an dicht und die Wellblechdächer nehmen wieder deutlich zu, wie in der Innnenstadt ist wirklich jede freie Wand mit einem Grafitti belegt.

In Neiva angekommen ist es dann das provinzielle Kolumbien, wo Blondinen eine Attraktion sind und alle gaffen und glotzen, es ist spürbar unangenehm sich hier auf die Strasse zu begeben. Da liegt einer, keine 30, auf dem Gehweg, wenn du kein Geld hast, dann bleibt nur klauen, also huschen wir schnell durch den Supermarkt und sind schnell wieder im Hotel.

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