Zipa

Wir lassen uns Zeit mit dem heute etwas besserem Frühstück. Dann in Gluthitze, wir sind auf 2000m, auf gen örtlichem Terminal und wir erleben erneut wie hilfsbreit und freundlich die Kolumbianer sind. An der Kreuzung fragt uns ein Busfahrer wohin wir wollen, dann telefoniert er und bedeutet uns auf den Bus nach „Chicinquiera“ zu warten. Mitten in der Sonne halte ich das nicht lange aus und will am Terminal um die Ecke nochmal fragen, er schüttelt den Kopf und fährt los, kaum um die Ecke das gleiche Spiel, ein Taxifahrer fragt wohin? Ich antworte und er rennt los, pfeifend und mit den Armen in der Luft. Atemlos kommt er zurück und wir werden wieder zur Kreuzung geleitet, wo der Bus inzwischen auf uns wartet. Der Fahrer lächelt milde, verstaut unser Gepäck und los gehts. Ich fühl mich wie der Trottel, der ich bin.
In C/quiera Umstieg in den nächsten Bus, etwas größer und über Ubate nach Zipaquiera, wo wir zur Rushhour ankommen. Daher hat der Busfahrer keine Lust in die Stadt und wieder raus zu fahren, also werden wir an der Umgehungsstraße rausgeschmissen, wage einer Richtung gewiesen. Es ist staubig, finstere Schrauberbuden nebeneinander, ölverschmierte Männer mit finsteren Blicken und fettige Spelunken mit Biersaufenden Kumpanen im Halbdunkel, viel Dreck und Müll.

WIr laufen 10m winken dem nächsten Bus und für etwas Geld mehr geht’s in die Stadt und wir dahin wohin wir wollten. Im Zentrum fragen wir eine Polizeistreife nach dem Weg und werden prompt zum Hotel eskortiert, wo wir freundlichst empfangen werden. Zu unseren Ehren wird zum Frühstück die deutsche Nationalhymne gespielt 🙂

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