Parque Tayrona

Ein super gelaunter José mit schick gegelten Haaren holt uns ganz früh ab. Nach 20minütiger Dorfrundfahrt ist sein Bus voll und wir haben gelernt, dass es tatsächlich nur eine geteerte Straße gibt, haben dafür aber auch alles gesehen. Nach einer Stunde eifrigen Überholens, ein Imbiss mit Folgen, Eintrittsritual und Gebühr entrichten, dann mit kleinem Gepäck los in den Dschungel immer dem Holzsteg/-pfad lang. Das Rauschen des Meeres bereits im Ohr geraten wir schnell ins Schwitzen. Es geht stetig rauf und runter über Felsen durch eine tierlose Vegetation. Vergeblich versuchen wir welche zu entdecken, aber nur Eidechsen und Ameisen sind zu sehen.

In „Arrecifes“ angekommen verirren wir uns auf den Trail für die Pferde, der uns eiune Abkürzung scheint, weiter rauf und runter eine nun sehr schmalen Pfad folgend, dann durch einen Palmenwald, einen Miniaffen gesichtet, zum Schlussspurt nach „Cabo San Juan“ erreichen, eine Traumbucht, wie aus dem Katalog.

Es ist Mittag, das Wasser ist herrlich, die Sonne strahlt, türkise Wellen erfreuen, die Natur raubt einem den Atem. Ein Leguanpaar stolziert unaufgeregt an uns vorbei – angekommen im Paradies?

Kommentare sind geschlossen.